GIOVANNI FEDERICO kehrt zurück nach Hagen

Bild: W. Stange Jr.

Giovanni Federico ist wieder zurück beim SSV Hagen. Der EX-Fussballprofi möchte dem aktuellen Bezirksligisten beim Aufstieg helfen und sich in der Jugendarbeit engagieren. Nach den ersten Wochen bei seinem neuen und alten Verein SSV Hagen, durften wir Giovanni Federico ein paar Fragen stellen.

Was hat Dich dazu bewogen nochmals bei Deinem Heimatverein zu spielen?
Da ich mich schon vor zwei Jahren mit dem Vorstand Ömer Turhan über eine Zusammenarbeit bei meinem Heimatverein unterhalten habe, kamen wir zu dem Entschluss, dies nun zu verwirklichen. Ich bin eigentlich überzeugt, dass die Mannschaft genug Potenzial auch ohne mich hat, um den Aufstieg zu erreichen. Trotzdem stehe ich dazu und möchte der Mannschaft und dem Verein im Jugendbereich helfen.

Wie hat Dich die Mannschaft aufgenommen und was ist das Ziel des SSV Hagen?
Die Mannschaft hat mich wie jede andere Mannschaft normal aufgenommen. Einen Ausgeben musste ich auch hier! (lacht)

Lässt es Dein Engagement in Deiner Fußballschule und in Deinen Einsätzen bei der BVB-Traditionsmannschaft zu, die Saison komplett zu spielen?
Im Moment kann ich alles zusammen vereinbaren. Wenn es mal nicht passen sollte, weiß der Verein über meine andere Aktivitäten Bescheid.

Dein Debüt hast Du ja schon gespielt beim SSV. Wie gehen die Gegner mit Dir um? Lassen Sie Dich laufen oder wirst Du besonders hart angegangen?
Nein, alles in allem werde ich genauso bekämpft wie die anderen Jungs bei uns in der Mannschaft. Beim Sport ist es doch normal, dass man versucht sein Bestes zu geben und mit seiner Mannschaft erfolgreich sein möchte. Der Start der Mannschaft war sowieso schon richtig gut.

Worin siehst Du den Unterschied zwischen Fußballprofis und den Amateuren der unteren Ligen?
Klar liegen zwischen Profi-sein und Amateuren große Unterschiede. Der Profi hat am Tag 2-4 Stunden Training. Im unteren Bereich, ich denke in der Regionalliga fängt es an, da gehen Spieler Vormittags noch einem Beruf nach und stehen dann später noch auf dem Platz. Natürlich ist auch die Infrastruktur ein großer Unterschied. Trotzdem glaube ich daran, dass man selbst mit wenigeren Mitteln viel erreichen kann. Im DFB-Pokal gibt es da ja viele Beispiele.

Vielen Dank an Giovanni Federico.

Wir wünschen Ihm viel Erfolg bei den Projekten beim SSV Hagen und bei seiner Fussball-Akademie in Herdecke.

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