Bernd Trimborn – „Das Fahrrad kann viele Verkehrsprobleme lösen“

Guter Rat: Nimm das RAD

Eine der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit ist es, in den nächsten Jahren eine Mobilitätswende zu vollziehen. Und die beginnt in den Köpfen der Menschen. Es bleibt zu hoffen, dass die Dieselproblematik und die immer stärker ansteigenden Kfz-und Energiekosten ein Umdenken bewirken. Zum Erreichen einer besseren und umweltfreundlichen Verkehrspolitik gibt es viel zu tun und zahlreiche Bereiche bedürfen einer Förderung: Elektromobilität, Carsharing oder der Ausbau der Fahrradinfrastruktur. Vor allem das Radfahren ist eine umweltfreundliche und klimaschonende Mobilitätsform, die sich gleichzeitig positiv auf die Gesundheit auswirkt. Wer wirklich etwas zum Umweltschutz und zu einer Mobilitätswende beitragen möchte, der sollte öfter zum Fahrrad statt zum Autoschlüssel greifen. Die meisten innerstädtischen Wege, die sonst mit dem PKW abgefahren werden, können auch mit dem Fahrrad schnell zurückgelegt werden. Durch die Nutzung von Elektrofahrrädern gelingt dies auch in topografisch anspruchsvolleren Städten. Ein weiterer Plus für das Fahrrad: es entfällt die häufig zeitraubende Parkplatzsuche. Durch das Engagement der meisten Städte, die Fahrradinfrastruktur stetig zu verbessern, ist es für die meisten möglich geworden, das Fahrrad nicht nur für den Freizeitverkehr, sondern auch für weitere Verkehrszwecke, wie den Weg zur Arbeit sehr attraktiv zu machen.

Bernd Trimborn, Inhaber von „Zweirad Trimborn“ in Hagen, liebt und lebt seine Arbeit. „Ich bin überzeugt davon, dass jeder, der aufs Zweirad umsteigt, seine Lebensqualität um ein Vielfaches verbessert!“ Seit mehr als 30 Jahren ist er Meister seines Fachs und transportiert seine Vision nach außen. Ob es die langjährige Zusammenarbeit mit der Jugendverkehrsschule ist, der Reparaturservice einer Fahrrad- Spendenaktion in Sachen Flüchtlingshilfe oder die verrückte Idee, aus einem Bettgestell ein „exklusives“ Fahrrad zu bauen. Bernd Trimborn ist überzeugter Radfahrer: „Wenn ich es dann noch irgendwann schaffen sollte, jeden Beamten mit dem Rad ins Büro fahren zu lassen, bin ich zufrieden!“

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