Warum Wachstum oft eine zweite Finanzierungsrunde braucht.
Die Gründung ist geschafft. Das Gewerbe ist angemeldet, die ersten Kunden sind da, die Webseite ist online, erste Rechnungen wurden geschrieben. Und trotzdem kommt irgendwann der Punkt, an dem viele junge Unternehmer merken:
Der Start war nur die erste Etappe. Denn wenn das Geschäft anläuft, entstehen neue Herausforderungen
Mehr Nachfrage bedeutet oft mehr Aufwand. Mehr Kunden bedeuten mehr Prozesse. Mehr Umsatz bedeutet nicht automatisch mehr Liquidität. Und Wachstum kostet fast immer Geld.
Wachstum braucht Kapital
Viele Gründerinnen und Gründer planen ihren Start sorgfältig, unterschätzen aber die Zeit danach. Dabei entscheidet gerade die Wachstumsphase darüber, ob aus einer Selbstständigkeit ein stabiles Unternehmen wird, z.B. zusätzliches Marketingbudget, größere Räumlichkeiten oder Personaleinstellungen. All das kostet Geld, bevor es sich auszahlt. Deshalb kann eine zweite Finanzierungsrunde sinnvoll oder sogar notwendig sein.
Die ersten Geschäftsjahre sind besonders sensibel
In den ersten Jahren nach der Gründung ist vieles noch in Bewegung. Kundenverhalten, Preise, Prozesse, Kostenstruktur, Positionierung und Vertrieb entwickeln sich weiter. Der Businessplan muss somit stetig angepasst werden: Was hat funktioniert, was nicht? Welche Annahmen waren zu optimistisch? Welche Produkte oder Dienstleistungen sind besonders profitabel? Welche Kosten laufen aus dem Ruder?
Wachstum kann gefährlich werden
Das klingt paradox, ist aber in der Praxis häufig zu beobachten: Unternehmen geraten nicht nur in Schwierigkeiten, weil sie zu wenig Umsatz machen, sondern auch, weil sie zu schnell wachsen. Mehr Aufträge bedeuten Vorfinanzierung. Material muss eingekauft werden. Mitarbeitende müssen bezahlt werden. Rechnungen werden vielleicht erst Wochen später beglichen. Gleichzeitig steigen Miete, Versicherungen, Softwarekosten, Steuerzahlungen und administrative Anforderungen.
Wenn die Liquiditätsplanung nicht passt, kann Wachstum das Unternehmen überfordern
Deshalb braucht Wachstum eine klare wirtschaftliche Grundlage.
Gründungsberatung auch nach der Gründung
Viele wissen nicht, dass Gründungsberatung nicht nur vor dem Start relevant ist. Auch nach der Gründung kann professionelle Unterstützung sinnvoll sein – etwa bei Nachfinanzierungen, Wachstumskonzepten, Prozessaufbau, Vertriebsstrategie oder der Überwindung erster Krisen.
Gründerfüchse ® bieten auch nach der Gründung durch den Staat geförderte Beratung. Sie unterstützen das Unternehmen in jeder Phase sich wirtschaftlich zu stabilisieren und gezielt weiterzuentwickeln, damit aus Selbstständigkeit auch Unternehmertum wird.
Genau hier setzen die Gründerfüchse ®an.
Sie unterstützen, aus einem laufenden Geschäft ein profitables Unternehmen zu entwickeln. Denn Gründen ist mutig. Aber nachhaltiger Erfolg braucht Struktur.
Gründerfüchse® bieten eine kostenlose Erstberatung an. Hier wird direkt geprüft, ob die Beratungskosten zu 50 % bezuschusst werden können.
Mehr Infos unter www.gruenderfuechse.de
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GRÜNDERFÜCHSE | Daniela Frischkorn
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