Corona, Krieg und Inflation – ein aktueller Überblick

Corona, Krieg und Inflation – ein aktueller Überblick

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Die Corona-Krise hat die Wirtschaft massiv getroffen und noch immer haben viele Betriebe schwer zu kämpfen. Zahlen des ifo-Instituts (Statistisches Landesamt NRW) vom Januar 2022 belegen, dass bundesweit etwa jede siebte Firma ums Überleben kämpft. “Immer noch besonders gefährdet fühlen sich die Reisebüros und -veranstalter mit 73,2 Prozent sowie Unternehmen aus der Veranstaltungswirtschaft mit 67,4 Prozent”, erklärt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Umfragen. Aber auch das Gastgewerbe hat schwer zu kämpfen. Gut die Hälfte aller Betriebe der Gastronomie als auch der Hotellerie fürchtet um ihre Existenz. Auch für viele Solo-Selbstständige, Freiberufler und Kleinunternehmen bleibt die finanzielle Situation dramatisch. Besorgniserregend ist auch ist die Entwicklung bei Verbraucher-Insolvenzen (dazu zählen Arbeitnehmer, Rentner oder Erwerbslose). Diese waren im letzten Jahr mehr als doppelt so hoch (+102,1 Prozent) wie im Jahr 2020 (damals: 10.147 Fälle).

Nun kommen noch die hohen Spritpreise hinzu. Die Logistikbranche warnt deutlich vor Insolvenzen, die aufgrund der extremen Preissteigerung drohen. Doch das sind nicht die einzigen Folgen des Krieges. Die steigenden Energiepreise, Rohstoffengpässe, Lieferkettenprobleme, Sanktionsfolgen – all das setzt der Wirtschaft massiv zu und bereitet vielen Unternehmern schlaflose Nächte. Nun hat sich die Bundesregierung auf ein Hilfspaket für Unternehmen geeinigt, die unter den Folgen des Ukrainekrieges leiden. Wie die genau aussieht ist allerdings noch unklar. Nach zwei Jahren Corona-Krise fragen sich viele, wie die Wirtschaft Europas nun auch noch die Folgen des Krieges stemmen soll. Die Krisenzeiten scheinen nicht enden zu wollen.

Was tun in der Inflation?

Die Preise steigen, die Kaufkraft sinkt, die Inflationsrate ist auf ein Rekordniveau gestiegen. Viele versuchen deshalb nun in Gold zu investieren oder wollen ihr Geld in Kryptos anlegen, aus Angst, dass ihr Erspartes zu stark an Wert verliert. Andere überlegen sich, das Geld vom Konto zu holen und zu Hause zu verstecken. Letzteres ist allerdings riskant. Wer wirklich eine höhere Summe Bargeld zu Hause verwahren will, sollte auf jeden Fall einen Tresor besitzen. Da ist das Ersparte dann besser vor Diebstahl geschützt, einem Wertverlust entgeht das Geld dort aber nicht. Daher macht es mehr Sinn, das Geld anzulegen. Ein Tagegeld-Konto kann sinnvoll sein oder sich mit dem Thema Aktien oder ETFs auseinanderzusetzen. Besonders ETFs sind eine beliebte Geldanlage, da sie günstig sind und die Risikostreuung stärker ist als bei klassischen Aktien. Denn: gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, global breit gestreut zu investieren! Wer in Gold investieren möchte, muss wissen, dass der Goldpreis erheblich schwankt. Deshalb ist es nicht wirklich die beste Idee in Gold zu investieren, vor allem keinen großen Anteil des eigenen Vermögens. Und auch bei Kryptowährungen wie Bitcoin ist Vorsicht geboten, denn sie unterliegen extremen Kursschwankungen und sind hochspekulativ.

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