Pflegedienst Ronthaler – Hilfe per Knopfdruck

Hausnotruf-Systeme können helfen

Kaum einem Menschen fällt es leicht zuzugeben, dass er oder sie auf fremde Hilfe angewiesen ist. Gerade ältere Menschen, die mit der Zeit immer unsicherer auf den Beinen werden und die durch Krankheiten oder Alter im Alltag unflexibler werden, versuchen häufig noch so lange wie möglich auf Hilfe von Außen zu verzichten. Und so kommt es dann auch leider immer wieder zu Vorfällen, bei denen ältere Menschen stürzen und sich verletzen. Besonders schlimm ist es, wenn solche Unfälle passieren und es niemand mitbekommt. Nicht selten geschieht es, dass ein Rentner sich verletzt und über mehrere Stunden in der Wohnung liegt bis es jemand bemerkt. Um einen solch furchtbaren Fall vorzubeugen gibt es deshalb die sogenannten Hausnotruf-Systeme.

Pflegegrad ab Grad 2 erhalten eine Kostenübernahme durch die Pflegekasse

Diese Systeme bestehen in der Regel aus einer Sendebox und einem Handsender, der auch als Kette um den Hals getragen werden kann. Peter Ronthaler vom gleichnamigen Pflegedienst aus Schwelm kennt die Problematik: „Wenn ein Patient erst einmal einige Stunden in der Wohnung gelegen hat und es überlebt hat, wird meistens nach dem Krankenhausaufenthalt überlegt: soll ich ins Heim oder wie kann ich mich absichern“. Eine gute Lösung bietet dann ein solches Hausnotruf-System. Patienten mit einem Pflegegrad ab Grad 2 erhalten eine Kostenübernahme durch die Pflegekasse, für Menschen ohne Pflegegrad liegt der Preis derzeit bei unter 20 Euro pro Monat. Voraussetzung ist natürlich, dass dem Pflegedienst ein Wohnungsschlüssel ausgehändigt wird. „Der beste Hausnotruf nutzt nichts, wenn wir nicht ins Haus kommen“, erklärt Herr Ronthaler und fährt fort: „Die Schlüssel werden bei uns in einem Schlüsselsafe aufbewahrt mit einem Zahlencode, d.h. selbst bei Verlust ist ein Eindringen Dritter nicht möglich.“

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