SCHWELMANNS Kolumne | Dezember 2017

SCHWELMANNS Kolumne | Dezember 2017

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Nur noch wenige Wochen und das Jahr 2017 ist Geschichte.

Geschichte? Wohl nicht so ganz, denn die Themen, die all die Schwelmerinnen und Schwelmer in diesem Jahr begleitet und bewegt haben, werden sie wohl auch im n√§chsten und √ľbern√§chsten noch begleiten. Apropos Bewegung. Viele bewegungsbegeisterte Fitnessclub-Mietglieder strampeln sich zurzeit wieder m√§chtig ab, um Schwelms weihnachtlichen Stra√üen einen festlichen Glanz zu verleihen. Die AVU, unser √∂rtliches Versorgungsunternehmen, spendet je auf dem Laufband abgestrampelten Kilometer 30 Cent f√ľr die Weihnachtsbeleuchtung. Angesichts der kurzen Adventszeit in diesem Jahr, vermutet Schwelmann nur begrenzten Muskelkater bei den Sportlern. Aber die AVU macht nicht nur durch Spenden von sich Reden.

Rechtzeitig kurz vor Jahresende k√ľndigt das Unternehmen Preiserh√∂hungen f√ľr Strom und Wasser an. Die Preiserh√∂hung f√ľr Wasser wird mit sinkenden Einwohnerzahlen im EN-Kreis und damit verbundenen gesunkenen Wasserverbrauch begr√ľndet. Eine Logik, die sich nicht jedem AVU-Kunden auf den ersten Blick erschlie√üt. Ein weiteres brisantes Thema ist ja auch das Schwelmer Bad, das seit zehn Jahren vom Tr√§gerverein in Eigenregie und mit unglaublich viel ehrenamtlichen Einsatz betrieben wird.¬†Noch vor wenigen Wochen kam vom Vorsitzenden des Tr√§gervereins die Mitteilung, alles hinschmei√üen zu wollen, wenn die Schwelmer Politik nicht langsam in die P√∂tte kommt mit klaren Aussagen zum Fortbestand des Bades. Auch brauche man mehr Geld aus dem Stadts√§ckel, weil auch die Saison 2017 ziemlich verregnet war und nicht so viele Besucher wie ben√∂tigt ins Bad gefunden haben.¬†Hinzukommt, dass auch das Schwelmer Hallenbad so langsam aber sicher in die Jahre kommt und Experten nur noch eine Nutzungszeit von wenigen Jahren voraussagen. Seit wenigen Tagen kommt Bewegung in die Diskussion und ein kleiner Silberstreifen ist am dunklen Horizont erkennbar. So wird anscheinend pl√∂tzlich dar√ľber nachgedacht, an der Stelle des idyllischen Freibades eine Art Kombi- oder Ganzjahresbad zu errichten.¬†Schwelmann,¬†bekennender Bef√ľrworter des Strammbades, findet, dass diese Gedanken in die richtige Richtung gehen und weiter gedacht werden sollten. So ein Bad k√∂nnte die angegriffene Attraktivit√§t unseres Dorfes wieder ein wenig erh√∂hen. Auch in Sachen ‚ÄěNeue Mitte Schwelm‚Äú mit dem neuen Rathaus im Herzen der Stadt¬†gibt es Neuigkeiten. So gibt es erste Gedankenplanungen, wann dieser Traum Wirklichkeit werden soll. Diesen Pl√§nen nach sollen die Verwaltungsmitarbeiter im Jahr 2021 ihre neuen R√§ume beziehen k√∂nnen.

Derweil beginnt jetzt schon das gro√üe Ausmisten im Rathaus. Alles, was uralt und nicht mehr ben√∂tigt wird, soll nach und nach entsorgt werden.¬†Schwelmann kommt beim Schreiben dieser Zeilen sein Keller in den Sinn, der eine √§hnliche Aktion mal wieder bitter n√∂tig h√§tte. Lassen wir uns √ľberraschen, ob der geplante Termin 2021 und die bisher geplanten Kosten des Baus gehalten werden k√∂nnen. Nicht wenige B√ľrger √§u√üern in den sozialen Netzwerken ihre Bedenken und sagen f√ľr Schwelm schon einen neuen BER oder eine neue Elbphilharmonie voraus. Nicht ganz so lange m√ľssen Schwelms Fu√üballer auf ihren lange ersehnten Kunstrasenplatz an der Rennbahn warten. Wie man dieser Tage lesen konnte, wurde der Kunstrasen bereits verlegt.¬†Die Sportler werden sich freuen. Ob sich die Baustellensituation auf Schwelms Stra√üen noch in diesem Jahr verbessern wird, steht in den Sternen, bleibt aber zu hoffen. Schon seit l√§ngerer Zeit sind bestimme Ziele im Dorf mit dem Auto nur auf langen Umwegen erreichbar. Schwelmann hofft als Betroffener das Beste.

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei‚Ķ. und das vierte kann in diesem Jahr gleichzeitig mit dem Weihnachtsbaum angez√ľndet werden. Denn der vierte Adventsonntag ist gleichzeitig Heiligabend. Wobei die Betonung auf Sonntag liegt und der Einzelhandel wohl und zu Recht die Pforten geschlossen halten wird. F√ľr Schwelmann und seine Artgenossen bedeutet das jedoch Stress und sorgf√§ltige Planung, f√§llte doch der sonst √ľbliche Geschenkekauf-Marathon an Heilig Abend weg. Auch an den Baum muss rechtzeitig gedacht werden. Was soll‚Äôs!? Wird schon gehen, weil es gehen muss.

Schwelmann w√ľnscht jedenfalls trotzdem allen eine sch√∂ne und besinnliche Adventszeit und freut sich auf weitere Blicke ins und aufs geliebte Heimatdorf im n√§chsten Jahr.

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