Interview mit Angelika Beck

Interview mit Angelika Beck

­čĽô Lesezeit circa 11 Minuten

Der Artikel ÔÇ×INTERVIEW MIT ANGELIKA BECK ÔÇô Wenn ein Mensch kommt und Hunger hat und nichts zu essen bekommt, finde ich das sehr schlimm!ÔÇť erschien in der EN-Aktuell 07/19. In der Zeitschrift ist nur ein gek├╝rzter Teil des Interviews zu lesen. Das komplette, ungek├╝rzte Interview finden Sie hier ÔÇô zum Anschauen, Anh├Âren oder Lesen.

Das Interview anschauen statt lesen

Sie m├Âchten dem Interview lieber anschauen statt es zu lesen? Kein Problem, hier k├Ânnen Sie sich das Interview ansehen oder anh├Âren:

Interview
„Wenn ein Mensch kommt und Hunger hat und nichts zu essen bekommt, finde ich das sehr schlimm!“

In dieser Ausgabe sprechen wir mit Angelika Beck vom Caritasverband Ennepe-Ruhr ├╝ber die Schwelmer Tafel. Die engagierte Dipl.-Sozialarbeiterin k├╝mmert sich gemeinsam mit rund 20 Ehrenamtlichen um den Schwelmer Tafelladen, den die Caritas Ennepe-Ruhr gemeinsam mit der Diakonie Mark-Ruhr in der Wilhelmstra├če betreibt. Ein Interview von Firat Demirhan.

Frau Beck, Sie verteilen mit der Schwelmer Tafel ├╝bersch├╝ssige Lebensmittel an Bed├╝rftige. Wie viele Menschen sind in Schwelm auf die Tafel angewiesen?
Wir haben ein Klientel zwischen 80 und 120 Personen. Es wird jetzt zum Winter hin, zu Weihnachten, etwas mehr werden. Es liegt nat├╝rlich auch daran, dass am Monatsanfang Geld da ist, was am Monatsende fehlt, und dadurch ist die Anzahl der Besucher oder Kunden am Monatsende immer h├Âher als am Monatsanfang.

Wie viele Kinder sind darunter? Wird das gesondert erfasst?
Ja, es bekommt ja bei uns jeder, der bed├╝rftig ist und das Recht hat, im Tafelladen einzukaufen, einen Ausweis, und auf diesem Ausweis ist die Anzahl der Personen genannt. Wir haben unter den Kunden, die wir registriert haben, circa 400 Kinder.

Woher bezieht die Tafel Schwelm die Lebensmittel? Und welche Mengen sind das, die Sie verteilen?
Der Hauptanteil der Lebensmittel kommt ├╝ber die Tafel Wuppertal, die dem Deutsche Tafel e.V. angeschlossen sind. Wuppertal holt jeden Tag so viele Lebensmittel ab, dass das f├╝r sie selber zu viel ist, und wir sind die Dienstags-Gruppe, und werden Dienstags vom Tafelladen Wuppertal bedient. Au├čerdem haben wir selbst noch einen gesponserten Sprinter, der hier im Umkreis noch Lebensmittell├Ąden anf├Ąhrt, die uns auch beliefern. Allerdings muss dieser Wagen jeden Tag fahren, es ist jetzt leider nicht so viel, was wir von der Wuppertaler Tafel bekommen, aber im Diakonischen Werk, also im F├Ąhrhaus, was dem Diakonischen Werk geh├Ârt, was fr├╝her das Sozialkaufhaus war, arbeiten auch eine Menge bed├╝rftige Menschen, und die k├Ânnen sich dann unter der Woche, wenn die Lebensmittel nicht f├╝r uns sind, dann auch daran bedienen.

Wie kann es sein, dass es in einem so reichen Land wie Deutschland eine Einrichtung wie die Tafel ├╝berhaupt geben muss?
Normalerweise sollte die soziale Hilfe so ausreichend sein, dass die Menschen keinen Hunger leiden m├╝ssen. Allerdings gibt es auch in Haushalten, die von sozialen Leistungen leben, immer wieder finanzielle Einbr├╝che, beispielsweise eine AVU-Rechnung, eine Abrechnung, die Jahresrechnung, die eine hohe Nachzahlung erfordert, oder irgendwelche anderen hohen Kosten, die entstanden sind, so dass das Lebensmittel-Budget durch die Leistungen beschnitten wird. Dann sind auch viele Menschen, besonders alte Menschen, die einen hohen Medikamentenbedarf haben, darauf angewiesen, und k├Ânnen dann diese Lebensmittel bei uns gegen Abgabe von einem Euro w├Âchentlich bekommen.

Wie registriert man sich bei der Tafel? Welche Voraussetzungen muss man erf├╝llen?
Der Bed├╝rftige muss tats├Ąchlich bed├╝rftig sein, er muss im Bezug von sozialen Leistungen sein, also Arbeitslosengeld I, SGB II und SGB XII Leistungen und Asylbewerber-Leistungen beziehen, also Leistungen nach dem Asylbewerber-Leistungsrecht. Dann gilt er als bed├╝rftig. Wenn er das nachweist, bekommt er einen Ausweis der ihn berechtigt, f├╝r die Dauer von einem Jahr bei uns einzukaufen, und er kann dann gegen Abgabe von einem Euro das Kontingent an Lebensmitteln bekommen, das wir verteilen d├╝rfen. Wir sind nat├╝rlich kein gut gef├╝llter Supermarkt, der ├╝ber alle Produkte verf├╝gt, sondern bekommen haupts├Ąchlich Sachen, die vom Verfall bedroht sind, das hei├čt Brot, Gem├╝se, Obst, Kuchen manchmal, Joghurt und Milchprodukte, solche Sachen, Butter auch oft, und das k├Ânnen wir dann gerne abgeben. Haltbare Lebensmittel bekommen wir sehr selten. Wir haben aber, denke ich einmal, einen recht guten Ruf hier, und werden Gott sei Dank auch mit Spenden bedacht, dass uns die Menschen auch einmal haltbare Lebensmittel spenden, sprich Nudeln, Reis, ├ľl, was man eben so in der K├╝che zum Essen ben├Âtigt, und was der Tafelladen als solches nicht hergibt.

K├Ânnte ich als Privatperson auch zu Ihnen kommen und Lebensmittel vorbei bringen, und w├╝rde es einen Unterschied machen, ob es beispielsweise Konserven sind, oder tats├Ąchlich auch verderbliche Lebensmittel, die schon verarbeitet wurden?
Nein, das ist v├Âllig egal. Wir haben zum Beispiel ein Ehepaar, die uns ├╝ber die Wintermonate Bananen spenden f├╝r die Kinder. Bananen sind ja ein sehr vitaminreiches Obst und f├╝r Kinder sehr gut geeignet, und dann haben wir schon einmal ├╝ber drei oder vier Monate hin jeden Dienstag zwei oder drei Kisten Bananen gespendet bekommen. Das ist nat├╝rlich f├╝r uns Manna vom Himmel, was wir dann auch gerne in Anspruch nehmen und verteilen.

Wie genau l├Ąuft so eine Essensausgabe ab?
Wir haben ein Team von ungef├Ąhr zwanzig Ehrenamtlichen, die Dienstags morgens um acht Uhr antreten sozusagen, und dann anfangen, die Lebensmittel herzurichten. Der Wagen aus Wuppertal kommt so zwischen 8 und 9, manchmal auch ein bisschen sp├Ąter, je nach Verkehr, und l├Ądt die Kisten ab. Das sind manchmal so bunte Mischungen aus ausgelaufenen Joghurts und offenen Spaghetti-Paketen, und das muss nat├╝rlich alles aufgesucht werden. Das Obst muss aussortiert werden, der Salat muss geputzt werden, wir k├Ânnen keinen Salat abgeben, wo die ├Ąu├čeren Bl├Ątter verfault sind, oder Wei├čkohl oder so. Das wird alles sehr pr├Ąsentabel hergerichtet und wird in Kisten gepackt, die dann auf einer U-f├Ârmigen Theke stehen, wo sich dann der Tafelkunde mit seinem Korb, den er bekommt, entlang bewegen und sagen kann, was er braucht. Nat├╝rlich bekommen Familien mit Kindern entsprechend h├Âhere Kontingente als der Einzelne.

Wer bestimmt die Reihenfolge?
Es gibt ein Nummernverfahren, um halb elf werden Nummern verteilt, von 1 bis 100 oder 120, je nachdem, wie viele Personen kommen, wir k├Ânnen ungef├Ąhr absch├Ątzen, wie viele drau├čen stehen. Diese Nummern werden dann aufgerufen. Manchmal gibt es ein bisschen Streit, dass die hohen Nummern da sind, aber das k├Ânnen wir nicht ├Ąndern, einer muss immer ein bisschen warten. Unsere Ehrenamtlichen sind geraten, die Lebensmittel oder das Kontingent, f├╝r das sie verantwortlich sind, so aufzuteilen, dass der Letzte noch genauso viel bekommt wie der Erste. Wer die Nummer 1 bekommt, erh├Ąlt nicht mehr als derjenige, der die Nummer 57 bekommt. Da sind die Ehrenamtlichen schon so fit, dass sie das aufteilen k├Ânnen. Sie sagen dann ich habe jetzt 96 Brotpakete, und wenn heute 85 Leute kommen, dann kann ich jedem ein Paket Brot geben, und das, was ├╝brig bleibt, wer warten will, der kann ja warten, das wird dann am Schluss noch verteilt an die, die warten. Wir behalten selten etwas ├╝brig.

Wie viele Essensausgaben haben Sie in der Woche?
Wir haben nur eine, nur den Dienstag. Das ist mit mehr auch nicht zu stemmen. Wir sind nur zu zwei Hauptamtlichen, und haben die zwanzig Ehrenamtlichen, und wenn die da einen Dienstag von morgens um 8 bis mittags um 13 Uhr oder 13.30 Uhr stehen, dann sind die auch kaputt.

Wird die Zahl derjenigen Menschen, die bed├╝rftig und auf Lebensmittelspenden angewiesen sind, mehr, und wenn ja, wird es kontinuierlich mehr, oder unterliegt das Schwankungen?
Es ist nat├╝rlich Schwankungen unterlegen. Wir haben zum Beispiel in den Jahren 2013/14/15, wo diese Fl├╝chtlingsschwemmen kamen, teilweise 170 Kunden gehabt. Da haben wir nat├╝rlich auch ein Problem gehabt, die Ware so gerecht aufzuteilen, dass alle etwas bekommen haben. Die Fl├╝chtlinge sind nat├╝rlich oft auch andere Lebensmittel gewohnt als wir verteilen, und das ist dann mit ein bisschen Schwierigkeiten verbunden gewesen, das hat sich aber alles relativiert. Es gibt immer mal so Zeiten, wo der Schwung etwas gr├Â├čer ist. Jetzt in den Sommermonaten war es ein bisschen weniger, da gab es viel in die einzelnen Kisten. Aber wenn viele Menschen drau├čen stehen, dann m├╝ssen wir so aufteilen, dass jeder etwas bekommt. Anhand der verkauften Nummern k├Ânnen wir ohne weiteres feststellen, wie viele Leute drau├čen stehen.

Gab es schon mal Zwischenf├Ąlle?
Das ist immer mal der Fall, wobei man immer wieder sagen muss, dieses Lebensmittel-Kontingent, was wir da Dienstags verteilen, ersetzt nat├╝rlich nicht den w├Âchentlichen Einkauf, und ist keine Garantie f├╝r eine ausgewogene Ern├Ąhrung. Das ist immer nur als Zubrot zu sehen zu dem, was man selber einkaufen m├Âchte.

Kritiker bem├Ąngeln an der Tafel, dass durch die Essensspenden die Armut nicht bek├Ąmpft wird, sondern nur der Druck verringert wird, etwas an der Armutssituation zu ├Ąndern. Was denken Sie ├╝ber solche Aussagen?
Das ist nat├╝rlich richtig, nur wenn ein Mensch Hunger hat, und nichts zu essen bekommt, finde ich das sehr schlimm. Und wenn man dann durch eine solche Aktion, die sicherlich nicht politisch korrekt ist, aber eben auch hilft, da ein St├╝ckchen Hunger lindern kann, ist das f├╝r mich ok. Dann habe ich daf├╝r gesorgt, dass die Familie Vitamine bekommt, indem die Kinder ein Kilo Bananen bekommen, oder ├äpfel oder Ananas, oder was auch immer gerade an Obst verteilt wird. Wir k├Ânnen uns weder mit Berlin noch mit anderen Gro├čst├Ądten messen. Nat├╝rlich, die Regierung sitzt in Berlin, und wird auch die Armut nicht 100prozentig bek├Ąmpfen k├Ânnen, es wird immer arme Leute geben, und der Umgang mit Geld oder wenig Geld ist f├╝r viele sehr schwer. Lebensmittel sind auch eine Sache, das ist sofort verbrauchbar, und es sind eben Lebensmittel, um Hunger zu lindern. Es ist kein Flachbildschirm und es sind keine Bekleidungsst├╝cke oder so, sondern es ist wirklich da, um Hunger zu lindern. Ob der Durchreisende jetzt kommt und sagt, ich brauche jetzt mein Br├Âtchen und ein St├╝ckchen Wurst, der bekommt das nat├╝rlich genauso wie die Familie mit sieben oder acht Kindern.

Es gibt einige europ├Ąische L├Ąnder, da hat der Gesetzgeber es verboten, noch gut erhaltene Lebensmittel wegzuwerfen oder auszusortieren, sie sollen Einrichtungen wie der Ihren zur Verf├╝gung gestellt werden. W├╝rden Sie sich auch eine solche Regelung hier in Deutschland w├╝nschen?
Es w├╝rde vieles einfacher machen, und es w├╝rde viele Menschen von der M├╝lltonne wegholen. Wenn alle diese Lebensmittel, die nicht mehr verkauft werden k├Ânnen, weil das Verfallsdatum naht oder weil die Lebensmittel unansehnlich sind, und dann nicht mehr genommen werden, sofort abgegeben w├╝rden, w├Ąre das f├╝r uns wesentlich besser. Wir br├Ąuchten nicht mehr so viel aussortieren, und k├Ânnten entsprechend mehr auch ausgeben.

Wer kommt zur Schwelmer Tafel? Welche Schicksale und Geschichten stehen hinter einem Menschen, der sich an die Tafel wendet?
Das sind zum Beispiel sehr viele alte Menschen. Das sind nicht nur Deutsche, die sehr wenig Rente haben, sondern auch sehr viele Russland-Deutsche, sehr viele Menschen aus Sibirien, aus Georgien auch, und sie haben hier nicht immer Anspruch auf Rente, bekommen nur das SGB XII Geld, und m├╝ssen dann damit haushalten. Sie haben oft hohe Arztkosten, weil sie durch ihr Leben verbraucht sind, und sehr viele k├Ârperliche Sch├Ąden und Erkrankungen haben. Sie m├╝ssen Medikamente zukaufen, und es unterliegen nicht alle Medikamente der Befreiung ├╝ber die Krankenkasse, so dass da auch sehr viel Geld gebraucht wird. Die sind dankbar f├╝r ihren Korb an Lebensmitteln, den sie bei uns bekommen. Genauso sind es auch Deutsche, sehr viele Frauen, die keine Rente eingezahlt haben, und die heute nur eine winzig kleine Rente bekommen, erg├Ąnzende Leistungen nach SGB XII bekommen m├╝ssen, und dann genauso wenig haben wie die anderen.

Wie k├Ânnen Privatpersonen oder auch Firmen die Schwelger Tafel unterst├╝tzen?
Sie k├Ânnen gerne Lebensmittel spenden, m├Âglichst etwas Haltbares, was wir dann sehr gut sortiert und aufgeteilt weitergeben. Wir geben nicht Mengen oder Massen aus, sondern so, dass wir Lebensmittel gut einteilen. Auch Geldspenden sind sehr willkommen, denn der Tafelladen hat nat├╝rlich auch Unkosten. Wir m├╝ssen ein Auto unterhalten, wir m├╝ssen Miete zahlen, wir m├╝ssen Strom bezahlen. Unsere Mitarbeiter brauchen Gummihandschuhe, wir haben einen sehr hohen Verbrauch an Gummihandschuhen, weil die Lebensmittel mit den Handschuhen, mit denen sie zubereitet werden, sp├Ąter nicht ausgegeben werden . Wir m├╝ssen Materialien haben, Pappbrettchen, wo man Kuchen drauflegen kann, wir m├╝ssen Brot und Br├Âtchen in T├╝ten verpacken, wir haben K├╝hlschr├Ąnke anschaffen m├╝ssen, damit die K├╝hlkette f├╝r Frischmittel nicht unterschritten wird oder abgebrochen wird. Das sind alles Kosten, die m├╝ssen irgendwoher kommen. Wenn wir da keine Spenden h├Ątten, wir haben jetzt die Freudeschenker-Aktion, die dieses Jahr, ich muss sagen zu unserem Gl├╝ck, das sechste Mal stattfindet, und wir haben das CURANUM Altenheim in Schwelm, die uns sehr unterst├╝tzen, wo wir sehr dankbar sind, dass wir sie haben, und damit das Jahr sichern k├Ânnen. Von dem einen Euro, den wir von unseren Kunden fordern, m├╝ssen wir 50 Cent an Wuppertal abf├╝hren, weil die nat├╝rlich auch Unkosten haben, und von den restlichen 50 Cent bleibt nicht so viel ├╝brig, dass wir unsere Unkosten davon decken k├Ânnten.

Im Hinblick auf Weihnachten, m├╝ssen Sie oder Ihre Ehrenamtlichen den Menschen noch etwas mehr zur Verf├╝gung stehen, vielleicht auch im zwischenmenschlichen Bereich, gerade wenn es auf dieses Fest zugeht?
Wir bem├╝hen uns, auch an solchen Tagen oder vor solchen Tagen den Menschen ein bisschen mehr zu geben, das hei├čt, wir haben seit Jahren immer ein Pfund Kaffee f├╝r jeden gesammelt, der kommt. Die Kinder bekommen etwas S├╝├čes, wir haben Gott sei Dank auch Spender, die uns mal 100 Nikol├Ąuse oder Weihnachtst├╝ten spenden, die wir dann den Kindern ausgeben k├Ânnen. Dank des CURANUMS k├Ânnen wir auch P├Ąckchen verteilen, die werden am letzten Dienstag vor Weihnachten immer verteilt, und jede Familie hat in den letzten Jahren wirklich f├╝r jeden ein P├Ąckchen bekommen, auch f├╝r die Kinder. Das CURANUM ist supertoll, die sammeln ganz tolle Sachen, nicht nur Spielzeug f├╝r die Kinder, sondern auch Zahnpasta, Zahnb├╝rsten, Duschgel, Seifen, Waschlappen, Handt├╝cher, das ist wirklich ganz toll. Damit k├Ânnen wir die Familien auch ein bisschen erfreuen.

Wenn Sie sich etwas w├╝nschen d├╝rften, was w├Ąre das?
Dass ich mit meinen Kontingenten auskomme, und jeden bedienen kann, der kommt.

Das ist eine Sache, wo wir Sie auch unterst├╝tzen k├Ânnten, sei es finanzieller Natur, oder sei es mit Lebensmittelspenden.
Gerne, jederzeit. Wir nehmen gerne dankbar alles an, und wir verteilen es auch gerne. Wir brauchen ab und zu auch einmal Babynahrung, kleine Gl├Ąschen, oder auch Trockenmilchnahrung, die geben wir auch sehr gerne aus. Das sind Sachen, die wir nat├╝rlich nicht ├╝ber die Superm├Ąrkte bekommen, oder auch einmal ein Paket Pampers oder so. Das sind sicher immer Sachen, die gut gehen, und wo wir uns sehr dr├╝ber freuen. Wir versuchen es dann auch an den richtigen Mann oder die richtige Frau zu bringen. Aber auch wir schauen den Menschen nur vor die Stirn und bem├╝hen uns nach bestem Wissen und Gewissen, die Sachen zu verteilen.

Zum Schluss noch eine Frage, die wir allen Interviewpartnern stellen. Gibt es einen Ort im EN Kreis, den Sie besonders m├Âgen, wo Sie besonders gut abschalten und Kraft sammeln k├Ânnen?
Mein Garten. Der ist hier in Schwelm, ich sage meine Adresse nicht. Ich habe vor vielen Jahren nach dem Tod meiner Mutter mein Elternhaus ├╝bernommen, hab es saniert, und hab mir da einen jetzt seniorengerechten Garten angelegt, und ich freue mich, wenn ich dann im Fr├╝hjahr oder im Sommer auf meiner Terrasse sitzen kann, und ins Gr├╝ne schaue. Ich habe einen Eiffelturm in meinem Garten, den mir ein Freund aus Frankreich geschmiedet hat, nach Genehmigung der Stadt Paris, und da sausen dann die Eichh├Ârnchen rauf und runter, und das ist immer sch├Ân. Der sch├Ânste Ort ist im Garten, wobei ich auch gerne mal verreise.

Vielen Dank f├╝r das Interview

Keine Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar